Ex- / Impatriates

Sie brauchen den richtigen Projektkopf !

Die Entsendung ins Ausland wirft Fragen und Risiken auf. Die wichtigste Frage ist die nach dem Kopf des Projektes und die nach dem Geschäftsführer!

Natürlich wissen Sie, dass der Erfolg des neuen Standortes entscheidend vom Kopf des Projektteams abhängt. Ein Projekt im Ausland und insbesondere in Mexiko erfolgreich aufzubauen, beginnt zweifellos mit den ersten Kontakten. Hier ist in der Start-Up-Phase ein langjähriges Wissen um Kontakte und Ver-haltensweisen beider Länder gefragt. So wie Sie Ihrer Branche einen hohen Wert beimessen, müssen Sie auch auf die Integrationsfähigkeit des Managers einen hohen Stellenwert legen.

♦  INTERNER PROJEKTLEITER: Unsere Erfahrung hat gezeigt, dass auch der routinierteste Projektleiter aus der Muttergesellschaft als Expat naturgemäß sehr viel Zeit benötigt, sich in Mexiko oder den USA einzufinden, da für ihn beide Länder ein neues Terrain ist. Daher wollen wir mit den nachfolgenden Hinweisen und Fragen eine Hilfestellung in der Entscheidung geben.

♦  LOKALER GESCHÄFTSFÜHRER: Wir haben ferner festgestellt, dass lokal eingestellte Geschäftsführer oder Werkleiter die Verhaltensweisen in ihrem Land bestens kennen, ggf. auch das Wissen der projektbezogenen Kontaktstellen (Behörden etc.) haben und auch als Geschäftsführer ein bereits laufendes Werk souverän als Linienmanager führen können; i.d.R. jedoch keine Erfahrungen resp. Kompetenzen in der Bau- und Start-Up-Phase haben, da diese in aller Regel einmalige Tätigkeit nicht im normalen Leistungsprofil eines Linien-Geschäftsführers enthalten ist.

♦  AIM-PROJEKT-PROFESSIONAL: Wir aber wissen, dass wir nicht nur den richtigen Interim-Projekt-Professional haben, sondern ebenso auch das gut koop-erierende Projekt-Team. Wir können auf Erfolge aus Vorprojekten verweisen. Damit sparen wir Ihnen nicht nur Zeit und Geld, sondern wichtiger noch als das, vermeiden wir typische Fehler; unsere Interim-Manager mit globalem Bewusstsein, bewegen sich auf mexikanischem und amerikanischem Parkett souverän und kennen sich bestens aus.

♦  EXPATRIATES vs. IMPATRIATES:  In internationalen Unternehmen ist es üblich, Mitarbeiter – für eine begrenzte Zeit – in ausländische Standort zu entsenden. Welche Ziele aber verfolgen Sie mit der Entsendung von Mitarbeitern? Welche Risiken und Gefahren bedrohen jedoch den Erfolg von Auslandsentsendungen? Und gibt es je nach Projektaufgabe und Zielsetzung andere Alternativen?

Unter Expatriate wird ein Mitarbeiter geführt, der zwischen wenigen Monaten und fünf Jahren – mit Familie – in den Auslandsstandort wechselt. Er behält als Expat grundsätzlich seinen Arbeitsvertrag mit dem entsendenden Stammwerk bei und erhält nach wie vor von dort auch sein Gehalt, da er weiterhin unter dem deutschen Sozialversicherungsrecht beschäftigt ist. Dies ist jedoch nur bei befristeten Beschäftigungsverhältnissen möglich. Aus dieser Beschreibung wird deutlich, dass Sie als entsendendes Unternehmen mit dem Expat klare Zielsetzungen vereinbaren müssen, die in der vertraglichen Einsatzzeit im Ausland erreicht werden sollen.

Nach unserer Erfahrung und Meinung sollen Expats primär:

  • das Know-how vom Stammwerk durch Aus- und Weiterbildung transferien,
  • den Personalbedarf in hochspezialisierten Branchen temporär ausgleichen,
  • das globale Bewußsein von auslandserfahrenen Mitarbeitern entwickeln,
  • die Normen und Werte des Stammwerkes mit der Kultur der Auslandstochter zu vereinen,
  • im Bereich der Umsatz-, Gewinn- und Marktanteilssteigerung unterstützen,
  • das Neukundengeschäft ausbauen und die Bestandskunden pflegen,
  • die Personalentwicklung der Gruppe durch interkulturelles Know-How-transfer zu fördern,
  • die Auslandstochter kontrollieren.

Bekanntlich sind diese Einsätze mit hohen Kosten für das Unternehmen verbunden, aber auch mit großen Umstellungen für die entsendeten Mitarbeiter…

Weitere Informationen zu Expats und insbesonbere Impats werden wir Ihnen daher in einem persönlichen Gespräch geben. Nachfolgend haben wir Ihnen vorab Fragen und Hinweise gelistet, die Sie sich und der Expat sicher stellen:


Fragen eines Expats:

  • Mit welchen Stellen/Ansprechpartnern muss ich einen Termin für den Erstbesuch vereinbaren?
  • In welche Region, Bundesstaat sollen wir gehen, obgleich die Infrastruktur überall gut ist?
  • Wer kann mich seriöse bei der Suche nach einem Standort (Mieten, Kaufen, Bauen) unterstützen?
  • Braucht jeder Mitarbeiter des Stammwerkes ein Visum, eine Aufenthalts- und Arbeitserlaubnis?
  • Wie und wo muss ich diese Aufenthalts- und Arbeitserlaubnisse beantragen? Wer kann mir helfen?
  • Was ändert sich beim meinem eigenen Sozialversicherungsschutz?
  • Was passiert im Fall meiner Erkrankung?
  • Ändert sich das Arbeitsrecht, wenn ich länger als ein halbes Jahr im Land bin?
  • Welche Haftungsrisiken habe ich als GM, CEO, Projektleiter?
  • Welche Risiken hat der Geschäftsführer bei einer Insolvenz, bei einem Unfall u.a.?
  • Gibt es Unterschiede zwischen den Ländern – welche?
  • Wie steht es um die soziale Absicherung als Expat?
  • Was muss ich für das jeweilige Land spezifisch beachten, wenn ich meine Familie mitnehme?
  • Wie bereitet mein Stammwerk meine Rückkehr grundsätzlich und im Falle meines Abbruchs vor?
  • Ist das Risiko der Kriminalität kalkulierbar? Bin ich als Geschäftsführer gefährdet?
  • Und viele weitere Fragen…

Wir können nicht alle Fragen listen, die sich Expats stellen. Viele Expats gehen jedoch gedanklich mit zu großen Vorbehalten an das Projekt bzw. in das Land; sie werden einzig von dem Ehrgeiz nach der späteren Karriere im Stammwerk getrieben.


Kennen Sie als Arbeitgeber die Risiken?

Denn über die Formalitäten hinaus spielt die Entsendungskultur eines Unternehmens – gerade in der Aufbauphase des Auslandswerkes – eine wichtige Rolle, da der Mitarbeiter ein neues Leben beginnt. Obgleich die Entscheidung, einen Mitarbeiter ins Ausland zu entsenden, in Zeiten internationaler Mobilität grundsätzlich kein Wagnis mehr sein sollte, muss der Mitarbeiter und insbesondere seine Familie intensiv vom Stammwerk betreut werden.

Für ein global agierendes Unternehmen gehören Expatriates mittlerweile dazu; für Mittelständler ist das vielfach Neuland.